Juneau
 

Das hier ist für Leute, die mich und meinen Blog, vielleicht auch meinen Drang abnehmen zu wollen, verstehen möchten. Es ist viel Text, aber dafür ist es ausführlich. Und das ist wirklich so mein Leben..

 

Ich weiß garnicht genau, wo ich anfangen soll. Mein ganzes Leben wurde bisher an mir herumgemengelt und genau daher kommt mein mangelndes Selbstbewusstsein, was ich aber sehr extrovertiert überspielen kann. Doch an die ersten Sprüche, die ich zuhören bekam, kann ich mich noch gut erinnern. Es war in der Grundschule. Vielleicht in der zweiten Klasse, als die ersten Mädchen anfingen, mich zu ignorieren. Da ich im Kindergarten eigentlich immer recht viele Freunde hatte (wie ja so ziemlich jedes Kind), verstand ich nicht wieso, fragte aber, soweit ich mich erinnern kann, auch nicht nach. Ich weiß nur noch, dass es irgendwann anfing mit Schubsen. Die kleinen Mädchen schubsten mich, das noch kleinere Mädchen und nannten mich grundsätzlich mit meinen zwei Vornamen, was sonst niemand tat.  Das hab ich gehasst - und ich hasse es selbst heute noch. Sie sagten mir immer wieder, ich solle mich verändern. Verändern!? Das sagten die zu einem Mädchen, das grade erst in die zweite Klasse gekommen war? Noch schlimmer: Sie waren selbst noch so jung! Ich fragte mich immer wie und weil Mama mit 7 Jahren noch die beste Freundin ist, sagte ich zu ihr, wie ich mich verändern soll, aber sie verstand nicht, was ich meinte. Es ging immer weiter so in der Grundschule. Ich hatte da noch gute Noten, war bei den Lehrern beliebt und verstand mich mit allen eigentlich gut, hatte mich natürlich auch in viele meiner Klassenkameraden verliebt.. wie das halt alles so ist in der Grundschule. Nur immer, wenn diese 3-5 Mädchen sagten "Marie, wir wollen mal mit dir reden." bekam ich Angst. Und jedes Mal wieder: "Marie J., so musst dich verändern!"
Ich fragte auch sie, wie und bekam die bescheuertste Antwort überhaupt: "Einfach verändern!" Selbst heute, wo man glaub ich besser drüber nachdenken kann, als im Grundschulalter, versteh' ich nicht, was sie von mir wollten.

Dann kam ich ins Gymnasium, in die fünfte Klasse. Drei von den Mädchen gingen auf die Realschule und zwei kamen ebenfalls in meine Klasse.

 

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